…ein Projekt des Elternbeirats des Rottmayr-Gymnasiums
1. Ausgangslage und Motivation
Eltern sollen wissen:
👉 „Da gibt es jemanden, der zuhört, unterstützt, Ideen aufgreift und sich für Elternbelange einsetzt.“
Viele Eltern nehmen den Elternbeirat jedoch nur punktuell wahr – etwa bei Wahlen oder schulischen Problemen. Das Projekt „Elternimpulse“ möchte das ändern: Es soll den Elternbeirat sichtbarer, ansprechbarer und greifbarer machen.
Der Elternbeirat ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Eltern, Lehrkräften und Schulleitung. Er vertritt die Interessen der Elternschaft, fördert die Kommunikation und trägt dazu bei, das Schulleben positiv mitzugestalten.
2. Zielsetzung
Übergeordnetes Ziel:
„Elternimpulse“ stärkt das Vertrauen und die Identifikation der Eltern mit dem Elternbeirat und fördert eine offene, positive Kommunikationskultur.
Konkrete Ziele:
- Den Elternbeirat neben Fachlehrkraft, Beratungslehrer(in) und Schulleitung als Ansprechpartner für Fragen, Anregungen, Lob und Kritik etablieren.
- Die Elternbeteiligung am Schulleben erhöhen.
- Die Außenwahrnehmung des Elternbeirats modernisieren – sympathisch, engagiert, nahbar.
- Eine kontinuierliche Kommunikation über digitale und persönliche Kanäle sicherstellen.
3. Idee und Positionierung
Name:
👉 Elternimpulse
Slogan (Vorschlag):
„Wir hören zu. Wir gestalten mit. Für unsere Kinder.“
(Besser miteinander als übereinander zu reden)
Wofür steht Elternimpulse:
Elternimpulse steht für Bewegung, Anregung und Austausch. Das Projekt ist keine Einbahnstraße, sondern eine lebendige Kommunikationsplattform zwischen Eltern und Elternbeirat.
Ton und Stil:
- Nahbar und authentisch
- Offen und dialogorientiert
- Wertschätzend und lösungsorientiert
4. Repräsentation – „Elternimpulse bekommt ein Gesicht“
Um Vertrauen zu schaffen, wird eine konkrete Person aus dem Elternbeirat als Ansprechpartner:in für Elternimpulse benannt.
„Elternimpulse – vertreten durch Clyn Schmidl, Mitglied des Elternbeirats“
- ist erster Kontaktpunkt im Elternbeirat für Elternanliegen
- koordiniert eingehende Impulse innerhalb des Beirats,
- tritt auf der Webseite und ggf. bei Elternabenden als Stimme des Projekts auf,
- steht für Offenheit und Verlässlichkeit.
Dadurch erhält Elternimpulse ein Gesicht und eine persönliche Note, was Hemmschwellen bei Eltern deutlich senkt.
5. Kommunikationsstrategie
5.1. Online-Kommunikation
a) Eigene Webseite / Unterseite des Elternbeirats
- Bereich „Elternimpulse“ mit Vorstellung der Ansprechperson (Foto, Kurzprofil, Kontaktformular).
- Kurze Erklärung: „Was ist Elternimpulse?“
- Rubrik: „Ihre Meinung zählt – wir freuen uns über Ihre Ideen, Fragen oder Anregungen!“
- Positiv formulierte Beiträge zu Themen aus dem Elternkreis (z. B. „Eltern tauschen sich aus über Hausaufgabenzeiten“, „Ideen für mehr Gemeinschaft“).
b) Transparenz:
- Beispiel: Protokolle aus den Elternbeiratssitzungen gemeinsam mit der Schulleitung an die Klassenelternsprecher verteilen
5.2. Offline-Kommunikation
a) Vorstellung bei der Schulleitung und im Kollegium
- Präsentation von Ziel und Nutzen: „Elternimpulse“ stärkt das Wir-Gefühl und fördert ein konstruktives Schulklima
- Betonung: Das Projekt ist partnerschaftlich gedacht, nicht kontrollierend
b) Elternabende / Schulveranstaltungen
- Kurze Vorstellung des Projekts durch das verantwortliche Beiratsmitglied.
- Einladung zum Dialog: „Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf Ihre Ideen.“
c) Aushang / Flyer / Plakat im Schulgebäude
- Modern gestalteter Aushang mit dem Logo „Elternimpulse“, Kontaktmöglichkeit und QR-Code zur Webseite.
6. Nutzenargumentation für verschiedene Zielgruppen
Für Eltern:
- Niedrigschwelliger, freundlicher Ansprechpartner für alle Anliegen.
- Möglichkeit, aktiv das Schulleben mitzugestalten.
- Gefühl, gehört und ernst genommen zu werden.
Für die Schulleitung und Lehrkräfte:
- Bündelung und konstruktive Aufbereitung von Elternrückmeldungen.
- Förderung eines positiven Elternklimas.
- Entlastung der Schulleitung, Lehrkräfte.
Für den Elternbeirat selbst:
- Stärkere Wahrnehmung und Legitimation in der Elternschaft.
- Nachhaltige Bindung und Motivation der Eltern.
7. Erfolgskontrolle
- Anzahl und Qualität der eingehenden Rückmeldungen.
- Feedback von Eltern und Lehrkräften.
- Sichtbarkeit in Schulmedien.
- Regelmäßige Reflexion im Elternbeirat
(Was funktioniert? Was können wir verbessern?).
8. Fazit
„Elternimpulse“ steht für Dialog, Beteiligung und Miteinander.
Das Projekt trägt dazu bei, die Kommunikationskultur an der Schule zu stärken, Eltern enger einzubinden und den Elternbeirat als verlässlichen, positiven Partner sichtbar zu machen.
„Nur wenn wir miteinander sprechen, können wir Schule gemeinsam gestalten.“
