Vom 14. bis zum 21. März 2026 hieß es für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10A des Rottmayr-Gymnasiums Laufen: Auf nach Norwegen! Im Rahmen eines Erasmus+- und eTwinning-Projekts mit dem Titel „Flowing Across Borders: Exploring Identity and Nature from Laufen to Mysen“ verbrachte die Gruppe eine ereignisreiche Woche bei ihren Austauschpartnern der Mysen Videregående Skole. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Andrea Loftus und Axel Claus, die gemeinsam mit ihren norwegischen Kollegen Elise Margrethe Tokerud und Damon Sanderson die Zusammenarbeit koordinierten.
Gemeinsame Projektarbeit und Naturerlebnisse
Nach der herzlichen Aufnahme in den Gastfamilien stand die Projektarbeit im Fokus. In deutsch-norwegischen Teams widmeten sich die Jugendlichen den Themen Natur, Flüsse und regionale Entwicklung. Dabei wurden die Ergebnisse kreativ in Infografiken aufgearbeitet.
Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Glomma, dem längsten und wasserreichsten Fluss Norwegens. Wir besuchten das Solbergfoss-Kraftwerk, ein historisch bedeutsames Wasserkraftwerk, das die Kraft des Flusses nutzt, um nachhaltig Energie zu gewinnen – ein faszinierendes Beispiel für die regionale Ressourcennutzung. Auch sportlich wurde es: Bei einer Wanderung zum Fort Høytorp in Mysen wurden wir für den Aufstieg mit strahlendem Sonnenschein belohnt, der uns einen weiten Blick über die norwegische Landschaft ermöglichte.
Kulturelle Highlights und ein Abstecher in den Norden
Neben der Arbeit vor Ort erkundete die Gruppe die kulturellen Schätze Oslos. Ein Besuch im Vigeland-Skulpturenpark sowie im Nationalmuseum standen ebenso auf dem Plan wie das berühmte Munch-Museum. Vor dem monumentalen Gemälde „Die Sonne“ (norwegisch: Solen) von Edvard Munch entstand ein Gruppenfoto, das die beeindruckende Atmosphäre des Hauses einfängt. Ganz im Sinne des Projekttitels „Flowing Across Borders“ reiste die Gruppe für einen kurzen Abstecher sogar über die Grenze ins benachbarte Schweden.
Ein Wiedersehen in Laufen
Den Abschluss bildete ein geselliges Abendessen mit allen Gastfamilien, Lehrkräften und Schülern. Der Abschied fiel schwer, doch die Vorfreude auf das Wiedersehen ist groß: Vom 19. bis 24. April 2026 werden die norwegischen Gäste zum Gegenbesuch am Rottmayr-Gymnasium erwartet.


















