Schüler retten beim World Peace Game am Rottmayr-Gymnasium die Welt – Fazit: Entscheidungen sind hochkomplex
Einmal Premierminister sein, die Weltbank leiten oder als Generalsekretär der UNO internationale Krisen lösen? Die Schülerinnen und Schüler der vier achten Klassen des Rottmayr-Gymnasiums Laufen schlüpften eine Woche lang in ganz neue Rollen. Beim World Peace Game verfolgten sie ein ehrgeiziges Ziel: den Weltfrieden, verknüpft mit wirtschaftlichem Wohlstand.
Dabei sahen sich die Jugendlichen mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die aktuellen globalen Problemen ähneln. Zu bewältigen waren unter anderem die Folgen des Klimawandels, Naturkatastrophen, Flüchtlings- und Minderheitenkrisen, politische Konflikte sowie wirtschaftliche Schwierigkeiten. Durch geschickte Verhandlungen, kreative Lösungsansätze und präzise formulierte Verträge erarbeiteten die Teams gemeinsame Strategien.
Mit Erfolg: Alle vier Klassen konnten das Spiel gewinnen, teilweise erst in den letzten Minuten der Simulation. Zum Abschluss präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse den Eltern, die anschließend zu einem gemeinsamen Buffet eingeladen waren.
Zum zweiten Mal nahmen alle achten Klassen des RGL am World Peace Game teil. Neben Teamarbeit und vernetztem Denken vermittelte das Projekt eine wichtige Erkenntnis: Politische Entscheidungen sind oft hochkomplex, einfache Lösungen selten.
Zum World Peace Game
Das World Peace Game ist ein vom Pädagogen John Hunter entwickeltes Lernspiel, bei dem Jugendliche als Vertreter verschiedener Länder und Organisationen globale Krisen bewältigen müssen. Ziel ist es, durch Verhandlungen, Zusammenarbeit und strategisches Denken komplexe politische, wirtschaftliche und ökologische Konflikte zu lösen und Weltfrieden zu erreichen. Dabei lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und die Folgen ihrer Entscheidungen zu verstehen.











