„Flowing Across Borders“: Norwegischer Besuch am Rottmayr-Gymnasium

Vom 19. bis 24. April 2026 war die Mysen Videregående Skole aus Norwegen zu Gast am Rottmayr-Gymnasium in Laufen.

Der Austausch im Rahmen des Erasmus+-Programms und des eTwinning-Projekts „Flowing Across Borders: Exploring Identity and Nature from Laufen to Mysen“ stand ganz im Zeichen des kulturellen Austauschs. Die Klasse 10A bearbeitet dieses Projekt im Englischunterricht unter der Leitung ihres Lehrers Axel Claus und nutzte die Woche intensiv, um die internationalen Kontakte zu vertiefen.

Offizieller Empfang und Stadtführung

Zum Auftakt empfing Laufens Erster Bürgermeister Hans Feil die Gruppe im Rathaus. In seinem herzlichen Grußwort gab er den Gästen einen spannenden Abriss über die wechselvolle Geschichte Laufens. Im Anschluss führte die Schülerin Sophie Hager (10A) durch die Altstadt und über die Brücken nach Österreich – ein symbolträchtiger Weg, der das Motto des Projekts unmittelbar erlebbar machte.

Natur und Kultur im Austausch
Das Begleitprogramm führte die Gruppe tief in die Region, wobei jeder Ausflug den „Flow“ zwischen Natur und menschlicher Geschichte verdeutlichte:

Berchtesgaden & Obersalzberg: Der Besuch des Salzbergwerks und der historische Ausblick vom Obersalzberg zeigten, wie die natürliche Ressource Salz über Jahrhunderte hinweg den Handel und Austausch über Grenzen hinweg antrieb.
Königssee & Chiemsee: Diese Exkursionen boten Raum, die Gemeinsamkeiten der alpinen Naturlandschaften zwischen Bayern und Norwegen zu reflektieren und das verbindende Element des Wassers – dem Namensgeber des Projekts – zu erleben.

Die Projektarbeit: Den „Flow“ erleben
Das Herzstück war das Projekt „Flowing Across Borders“. Der „Flow“ – das Fließen – diente als Leitmotiv für alles, was verbindet. In gemischten Arbeitsgruppen setzten die Jugendlichen ihre Eindrücke in Videos, Podcasts, Collagen und Performances um. Einen Einblick in die kreative Zusammenarbeit bietet der Twinspace des Projekts

Axel Claus zieht ein positives Fazit:

„Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell die Schülerinnen und Schüler die Barrieren abgebaut haben. Der ‚Flow‚ der Projektarbeit hat gezeigt, dass Kultur keine starre Grenze ist, sondern ein dynamischer Prozess, der durch den persönlichen Austausch erst richtig lebendig wird.“

Krönender Abschluss
Der Abschlussabend bildete das feierliche Ende der Woche. Zunächst präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Projektergebnisse, bevor die Gruppe gemeinsam an einem reichhaltigen Buffet Platz nahm. Den Ausklang bildete eine unterhaltsame Quiznight mit 50 Fragen rund um das Thema „Europa“. Moderiert wurde der Abend charmant und souverän auf Englisch von Paula Hänsch und Leonie Straßer-Jersabek (beide 10A).

Dank an die Beteiligten
Ein herzlicher Dank gilt neben den organisierenden Lehrkräften Andrea Loftus und Axel Claus auch den norwegischen Begleitern Elise Margrethe Tokerud und Damon Sanderson. Ebenso gebührt den Gastfamilien Dank, ohne deren Engagement dieser Austausch nicht möglich gewesen wäre.

Die gewonnenen Impulse werden nun in die weitere Projektarbeit integriert, um den „Flow“ über die Grenzen hinweg fortzusetzen.

Aus dem Schulleben

Weitere Beiträge

Weitere Beiträge